Cube Stereo Hybrid ONE22 Pro 600 FE night´n´chrome (2026)

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Beschreibung

Cube Stereo Hybrid ONE22 Pro 600 FE night´n´chrome (2026)

Das Schweizer Taschenmesser – vollausgestattet, alltagstauglich, geländegängig

In einer Produktpalette, die vom ultraleichten Carbon-Race-E-MTB bis zum vollgefederten Enduro-Boliden reicht, nimmt das Stereo Hybrid ONE22 Pro 600 FE eine Sonderstellung ein: Es ist das Bike, das keinen Kompromiss zwischen Geländetauglichkeit und Alltagspraktikabilität sucht, sondern beides konsequent kombiniert. Das „FE“ im Namen steht für Fully Equipped – und Cube meint das ernst. Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung, Seitenständer: Ab Werk. Das ist kein Upgrade-Paket, das man nachträglich zusammenstellt, sondern ein integriertes Gesamtkonzept.

Die Farbe night´n´chrome zeigt sich in einem tiefen Nachtblau-Schwarz mit Chrom-Schriftzug – dezent und dabei elegant genug, um auch im Büroumfeld nicht wie ein reines Geländewerkzeug zu wirken. Für ein Bike, das genau diesen Spagat leisten soll, ist das eine stimmige Designentscheidung.

Rahmen & Konzept: Aluminum Superlite mit dem FE-Gedanken

Der Rahmen besteht aus Aluminum Superlite mit Gravity Casting Technology, Efficient Comfort Control, FSP 4-Link, Agile Comfort Geometry, Boost 148, UDH-Schaltaufnahme, vollintegriertem Akku, Advanced Internal Cable Routing sowie Montagepunkten für Ständer, Schutzbleche und Gepäckträger.

Das klingt zunächst nach einer sehr technischen Aufzählung – dahinter steckt aber eine klare Philosophie. Der Aluminum-Superlite-Rahmen von Cube ist wärmebehandelte 6061-Aluminium-Legierung, die durch den Gravity-Casting-Prozess an den relevanten Verbindungspunkten präzise gegossen statt geschweißt wird. Das Ergebnis sind glattere Übergänge, gleichmäßigere Wandstärken und damit ein Rahmen, der sich sowohl optisch als auch in der Steifigkeitsverteilung von einfachen geschweißten Aluminiumrahmen unterscheidet.

Die FSP-4-Link-Kinematik ist Cubes bewährtes Viergelenker-System, das den Hinterbau unabhängig von Brems- und Pedaleinflüssen arbeiten lässt. Das bedeutet in der Praxis: Beim Einbremsen in eine Kurve verhärtet der Hinterbau nicht, und beim Heraustreten aus der Kurve pumpt er nicht unnötig. Diese Entkopplung ist gerade im Tourenbereich wichtig, wo man über Stunden im Sattel sitzt und ermüdungsfreies Fahren eine größere Rolle spielt als auf einem kurzen Trail-Sprint.

Die Agile Comfort Geometry unterscheidet sich von der Agile Trail Geometry der sportlicheren Cube-Modelle: Sie ist etwas aufrechter ausgelegt, reduziert die Last auf Handgelenken und Nacken bei langen Ausfahrten und ermöglicht eine natürlichere Sitzposition für Fahrer, die keine aggressive Rennhaltung suchen. Das Size-Split-System sorgt dafür, dass kleinere Fahrergrössen ein 27,5-Zoll-Laufrad bekommen, während größere Fahrer auf 29 Zoll fahren – der Gedanke dahinter: Kürzeren Fahrern erlaubt das kleinere Radformat besser proportionierte Rahmengeometrien, während größere Fahrer von der schnell rollenden 29-Zoll-Charakteristik profitieren.

Antrieb & Akku: Bosch CX mit 600 Wh – kein Kompromiss bei der Motorwahl

Der Motor ist ein Bosch Performance Line CX mit maximal 100 Nm Drehmoment (BDU38), gesteuert über ein Bosch Purion 200 mit integriertem Display. Der Akku ist ein Bosch PowerTube 600 Wh, vollintegriert im Unterrohr, mit einem 2A-Ladegerät im Lieferumfang.

Der wichtige Punkt hier: Cube verbaut im Pro 600 FE den vollwertigen Bosch CX – nicht den SX, nicht den Performance Line Standard. Mit 100 Nm Drehmoment liegt der CX an der absoluten Spitze des aktuellen Bosch-Portfolios. Das ist eine bewusste Entscheidung, die das Pro 600 FE von vielen Einstiegsmodellen im selben Preissegment abhebt, die oft den schwächeren Motor mit größerem Akku kombinieren. Cube wählt hier den stärkeren Motor und den etwas kleineren Akku.

600 Wh sind in der Praxis für die meisten Einsatzzwecke dieses Bikes ausreichend: Das Bike ist für alle Fälle ausgelegt – auf dem Weg zur Arbeit ebenso wie bei der Radtour am Wochenende. Für einen täglichen Pendelweg von 20 bis 30 Kilometern mit moderater Unterstützung reicht der 600-Wh-Akku problemlos ohne tägliches Laden. Für mehrstündige Tourenausfahrten am Wochenende mit CX-typischer Unterstützung sollte man mit einem vollgeladenen Akku starten und den Verbrauch im Blick behalten. Wer regelmäßig sehr lange Touren plant oder sehr bergiges Gelände fährt, sollte das 800-Wh-Geschwistermodell in Betracht ziehen – der Aufpreis ist überschaubar und die Reichweitenreserve im Alltag spürbar.

Das Purion 200 ist Boschs kompaktes Einstiegsdisplay: Es zeigt Geschwindigkeit, Akkuladestand, Unterstützungsmodus und Distanz. Es gibt keine Navigation und keine ausführlichere Datenausgabe wie beim Kiox 300 – aber für die Zielgruppe dieses Bikes ist das vollkommen ausreichend. Das Display ist direkt am Lenker integriert, robust und gut ablesbar auch bei Sonneneinstrahlung.

Fahrwerk: SR Suntour – Luftfeder, solide, servicefreundlich

Die Federgabel ist eine SR Suntour XCR34X 2CR Air mit Tapered-Schaft, 15×110-mm-Achse und 120 mm Federweg. Der Hinterbaudämpfer ist ein SR Suntour EdgeX R, 185×52,5 mm, mit Zugstufeneinstellung, in Trunnion-Montage.

SR Suntour ist kein Tier-1-Hersteller wie Fox oder RockShox, aber auch kein No-Name-Produkt: Das taiwanesische Unternehmen beliefert seit Jahrzehnten den Mittelsegment-Markt und hat mit der XCR34X 2CR eine Luftfedergabel im Programm, die solide abgestimmt ist und über eine Zugstufeneinstellung verfügt. Die Luftfedertechnologie erlaubt es, die Gabel präzise auf das Fahrergewicht einzustellen – ein Vorteil gegenüber einfacheren Federstahlfedergabeln.

120 mm Federweg ordnen das Bike klar in den All-Mountain/Trail-Bereich ein. Das ist genug, um auf typischen Forstwegen, gewöhnlichen Trails und moderatem Gelände komfortabel und kontrolliert zu fahren. Das bewährte Kinematik-System aus Suntour Luftfedergabel und passendem Hinterbaudämpfer ist der Schlüssel dafür, dass man das Bike stabil und kontrolliert bewegt. Für aggressive Enduro-Abfahrten oder sehr technisches Gelände mit großen Hindernissen sind 120 mm allerdings eine ehrliche Grenze – hier zeigt das Bike seine Auslegung als vielseitiges Touren- und Alltagsbike.

Der EdgeX-R-Dämpfer ist auf Zugstufeneinstellung beschränkt – es gibt keine Druckstufeneinstellung. Das ist ein klares Merkmal des Einstiegs-/Mittelsegments. In der Praxis ist die fehlende Druckstufe für Freizeitfahrer selten ein spürbarer Nachteil; Zugstufeneinstellung ist der wichtigere Parameter für das Grundverhalten, und den hat der EdgeX R.

Ein wichtiger Aspekt für die Werkstatt: SR Suntour hat ein flächendeckendes Service-Netzwerk, und die Gabelservicekosten liegen deutlich unter denen von Fox oder RockShox Factory-Produkten. Für ein Bike, das täglich genutzt wird, ist das ein praktischer Vorteil.

Komponenten-Check: Shimano Cues, MT420-Bremsen und FE-Ausstattung

Die Schaltung ist eine Shimano Cues 1×10 (10-fach). Die Bremsen sind Shimano BR-MT420, hydraulisch, mit 203-mm-Scheiben beidseitig.

Shimano Cues ist eine 2023 eingeführte Produktlinie, die Shimano für den E-Bike- und Alltags-Bereich entwickelt hat – sie ist direkt für den kombinierten Einsatz mit E-Bikes ausgelegt und ersetzt in diesem Segment die ältere Alivio/Acera-Linie. 10 Gänge sind für ein E-Bike vollkommen ausreichend: Da der Motor Schaltlücken deutlich weniger spürbar macht als am nicht elektrischen Bike, ist die Bandbreite wichtiger als die Ganganzahl. Mit einer 1×10-Konfiguration entfällt das Umwerfer-Thema vollständig – weniger zu warten, weniger zu verstellen.

Die Shimano BR-MT420 Bremsen sind hydraulische 4-Kolben-Bremsen mit 203-mm-Scheiben beidseitig. 4-Kolben mit 203 mm auf beiden Achsen ist für ein E-MTB dieser Kategorie eine gute Wahl – gleichmäßige Wärmeverteilung, ausreichend Bremskraft auch bei längeren Abfahrten und gutem Dosierverhalten. Die MT420 ist die untere Stufe in Shimanos hydraulischer MTB-Bremslinie, bietet aber im Vergleich zu den mechanischen Scheibenbremsen der Einstiegsklasse einen deutlichen Qualitätssprung.

Die FE-Ausstattung ist das zentrale Alleinstellungsmerkmal gegenüber den nicht FE-Modellen: Das Bike hat einen semi-integrierten Gepäckträger, Schutzbleche, ein Beleuchtungssystem und einen stabilen Seitenständer serienmäßig mit an Bord. Semi-integriert bedeutet beim Gepäckträger, dass er optisch in die Rahmengestaltung einbezogen ist und nicht als nachträgliches Zubehörteil wirkt – das Gesamtbild bleibt aufgeräumt. Für Kunden, die das Bike im Alltag nutzen möchten, ist die FE-Variante klar der empfehlenswertere Kauf: Das Nachrüsten von Träger, Schutzblechen, Licht und Ständer würde separat schnell 200 bis 350 Euro kosten, bei gleichzeitig aufwendigerer Montage.

Steuersatz ist ein ACROS AZF-1034 mit integriertem Kabelrouting (ICR), Top und Bottom Zero-Stack 1½ Zoll mit X-Connect Interface. Vorbau ist ein CUBE Performance Stem E-MTB 35 mit FPI-Link, Lenker ein CUBE Rise Trail Bar 35.

Der ACROS-Steuersatz mit X-Connect Interface ermöglicht es, die Kabelführung durch den Steuersatz hindurch in den Rahmen zu leiten – das ist Cubes Advanced Internal Cable Routing, das auch auf diesem Einstiegsmodell konsequent umgesetzt wird. Kein Kabeldschungel am Steuerrohr, keine Zugwichs an der Vordergabel. Das sieht nicht nur besser aus, es reduziert auch die Anfälligkeit für mechanischen Verschleiß an exponierten Zugabschnitten.

Reifen: Schwalbe Smart Sam 2,6 Zoll

Die griffigen Schwalbe Smart Sam 2,6 Zoll Pneus sorgen für Bodenhaftung auf ruppigen Trails. Der Smart Sam ist ein Allround-Reifen von Schwalbe, der eine gute Balance zwischen Rollwiderstand und Grip auf unterschiedlichen Untergründen bietet. Das Profil funktioniert sowohl auf befestigten Forstwegen als auch auf leichtem bis moderatem Singletrail gut. Er ist kein Enduro-Spezialreifen – aber das passt zum Charakter des Bikes. Die 2,6-Zoll-Breite ist ein sinnvoller Kompromiss: breit genug für spürbaren Komfort und Grip, schmal genug, um noch gut zu rollen.

Für Kunden, die das Bike vorwiegend auf Asphalt und gut befestigten Wegen fahren, könnte ein rollwiderstandsärmerer Reifen das Fahrgefühl verbessern. Für Kunden, die regelmäßig auf nassen oder losen Trails fahren, ist der Smart Sam eine solide Wahl.

Zielgruppe: Wer sitzt auf diesem Bike?

Das Cube Stereo Hybrid ONE22 Pro 600 FE night´n´chrome ist das richtige Bike für Fahrer, die ein einziges Bike für möglichst viele Situationen suchen: Pendeln zur Arbeit, Wochenendrunde auf dem Forstweg, gelegentlicher Trail, Fahrt zum Supermarkt. Es ist ein echter Allrounder – mit Bosch CX Motor, 600 Wh Akku, vollintegriertem Gepäckträger, Schutzblechen, Beleuchtung und Seitenständer. Die Zielgruppe sind Einsteiger ins Segment der vollgefederten E-MTBs ebenso wie erfahrene Radfahrer, die ein unkompliziertes Alltagsbike suchen, das auch auf dem Trail funktioniert.

Weniger geeignet ist es für ambitionierte Trail- oder Enduro-Fahrer, die auf technischem Gelände das letzte Quäntchen Fahrwerksperformance brauchen – dafür ist die SLX-Ausstattung oder das Race-Modell die richtige Wahl. Und wer ausschließlich Trail fährt und auf Gepäckträger, Schutzbleche und Ständer verzichten kann, ist mit der Nicht-FE-Variante besser bedient, die etwas leichter ist und ohne Alltagszubehör auskommt. Für alle anderen ist das Pro 600 FE ein konsequent zu Ende gedachtes Paket – das Schweizer Taschenmesser unter den E-MTBs, wie Cube selbst sagt. Das trifft es gut.

Technisches Datenblatt

Kategorie Merkmal Spezifikation
E-System & Leistung Motor Bosch Performance Line CX, max. 100 Nm (BDU38), Mittelmotor
Besonderheit Bosch Performance Upgrade: ready for 100 Nm Upgrade
Akku Bosch PowerTube 600 Wh, vollintegriert, entnehmbar
Display Bosch Purion 200 (Integrated)
Ladegerät Bosch 2A
Höchstgeschwindigkeit 25 km/h
Rahmen & Fahrwerk Rahmenmaterial Aluminium Superlite, Gravity Casting Technology
Geometrie Agile Comfort Geometry, Efficient Comfort Control, FSP 4-Link
Besonderheiten Boost 148, UDH™, Full Integrated Battery, Advanced Internal Cable Routing, Integrated Seatclamp, Kickstand/Fender/Carrier Mounting Points
Gabel SR Suntour XCR34X 2CR Air, Tapered, 15×110 mm, 120 mm
Dämpfer SR Suntour EdgeX R, 185×52,5 mm, Rebound Adjust, Trunnion Mount
Steuersatz ACROS AZF-1034, ICR, ZS 56 mm (oben & unten), X-Connect Interface
Lenker CUBE Rise Trail Bar 35
Vorbau CUBE Performance Stem E-MTB 35, FPI-Link
Griffe ACID Hybrid Perform
Antrieb & Schaltung Schaltwerk Shimano Cues RD-U6000-GS, 10-fach
Schalthebel Shimano Cues SL-U6000, Rapidfire-Plus
Kassette Shimano Cues CS-LG300, 11–48T
Kurbel ACID MTB Hybrid Pro, 38T
Kette KMC eGlide
Kettenführung Reverse Flip-Guide E-Chain Guide, Direct Mount, I-Plate
Anzahl Gänge 1×10
Bremsanlage Bremssystem Shimano BR-MT420, hydraulische Scheibenbremse
Scheibendurchmesser 203/203 mm
Laufräder & Reifen Laufradgröße S: 27,5″ / M–XL: 29″
Laufradsatz ACID PRO 30, 32/32 Speichen, 15×110 mm / 12×148 mm, Tubeless Ready
Bereifung Schwalbe Smart Sam, Active, 2.6″
Ausstattung & Komfort Sattel ACID Venec EMTB Plus 145
Sattelstütze CUBE Dropper Post, Lenkerhebelsteuerung, interne Kabelführung, 31,6 mm
Scheinwerfer ACID Front Light PRO-E 150 X-Connect, 12 V DC
Rücklicht ACID Mudguard Rear Light PRO-E, 12 V DC
Gepäckträger ACID Carrier SIC 2.0 Rail Boost
Schutzblech ACID 65
Ständer ACID FM Pure Kickstand
Klingel Knog Oi
Pedale ACID PP MTB
Spezifikationen Gesamtgewicht 27,1 kg
Zulässiges Systemgewicht 150 kg (Fahrer + Fahrrad + Gepäck)
Rahmenform Diamant
Disziplin E-MTB Fullsuspension
Einsatzbereich MTB Trail & Tour
Modelljahr 2026
Farbe Night’n’Chrome

Zusätzliche Informationen

Größe

L, M, S, XL

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