Orbea RISE SL H30 Diamond Black-Splash Olive Green (Matt) (2026)

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Beschreibung

Orbea RISE SL H30 Diamond Black-Splash Olive Green (Matt) (2026)

Ein Leicht-E-MTB mit klarer Haltung

Wir haben dieses Modell analysiert und können Ihnen sagen: Das Orbea Rise SL H30 ist ein Bike, das eine bewusste Philosophie verkörpert. Weniger Motor, weniger Gewicht, mehr Fahrgefühl. Das ist keine Notlösung für jemanden, der sich kein teureres Carbon-Modell leisten kann – es ist eine Überzeugung. Orbea hat die Rise-Plattform von Anfang an als Antwort auf eine ganz bestimmte Frage entwickelt: Wie muss ein E-MTB aussehen, das sich fährt wie ein normales Trail-Fully? Die Farbe Diamond Black-Splash Olive Green in Matt gibt dem Rad eine zurückhaltende, erdige Eleganz. Kein schreiender Auftritt, kein Blender – der optische Ausdruck passt zur Philosophie des Bikes.

Der hydrogeformte Aluminiumrahmen bietet Leichtigkeit, Steifigkeit und dank seiner polierten Schweißnähte eine carbonähnliche Optik. Das ist keine leere Behauptung. Hydroforming erlaubt es, Aluminiumrohre in komplexere Querschnittsformen zu bringen als konventionelles Schweißen – die Wandstärken werden exakt dort gesetzt, wo Material strukturell notwendig ist, und wo es spart, spart es. Das Ergebnis ist ein Rahmen, der im direkten Vergleich mit konventionellen Aluminiumkonstruktionen sowohl leichter als auch steifer ist. Gleichzeitig sorgt der Fertigungsprozess für besonders ermüdungsresistente Schweißnähte – auf einem Trail, der das Rad täglich fordert, ist das kein Details.

Antrieb & Performance: RS Gen2 – der Motor, der mitdenkt

Der Shimano EP600 RS Gen2 MC ist der Antrieb des Rise SL H30. Die natürliche RS Gen2-Unterstützung arbeitet mit dem Fahrer zusammen: Sie unterstützt, wenn sie gebraucht wird, und spart anderweitig Akku. Das klingt nach Marketingsprache, aber es beschreibt tatsächlich eine messtechnische Realität. Die RS-Firmware (Rider Synergy) ist eine von Orbea gemeinsam mit Shimano entwickelte Softwareanpassung des EP600-Motors. Sie reduziert das maximale Drehmoment gegenüber dem Serienzustand und legt stattdessen den Fokus auf eine möglichst natürliche Kraftabstufung.

Was bedeutet das konkret? Wer mit einem normalen E-MTB mit 85 oder 100 Nm aus dem Stand anfährt, spürt oft einen abrupten Schub, der den eigenen Rhythmus unterbricht. Das RS-System liefert dagegen eine progressivere Unterstützungskurve, die erst mit steigender Eigenleistung wächst. Auf dem Trail bedeutet das: Der Motor kommt dann, wenn man ihn ruft – nicht davor. Wer mehr Power braucht, kann über die Shimano E-Tube-App zwischen dem effizienzoptimierten RS-Modus und einem direkteren RS-Plus-Modus wechseln.

Der Orbea-interne 540-Wh-Akku ist fest im Rahmen integriert. Optional ist ein 252-Wh-Range-Extender erhältlich. 540 Wh ist für ein Leicht-E-MTB eine großzügige Kapazität. Zum Vergleich: Viele Konkurrenten in dieser Gewichtsklasse arbeiten mit 360 oder 400 Wh. Orbea hat sich bewusst für mehr Reichweite entschieden, auch wenn das einen Gewichtsnachteil gegenüber Carbon-Modellen mit kleinerem Akku bedeutet. Für Fahrer, die längere Touren fahren und nicht ständig mit Reichweitenangst in den Hinterkopf unterwegs sein möchten, ist das eine richtige Entscheidung. Mit dem optionalen Range Extender lassen sich die Reichweiten bei Bedarf weiter ausdehnen.

Bedient wird das System über die Shimano EN600-L Remote am Lenker. Kein Display, kein Bildschirm auf dem Vorbau – nur ein unauffälliger Schaltknopf, mit dem die Unterstützungsmodi gewechselt werden. Das hält das Cockpit sauber und lenkt die Aufmerksamkeit dorthin, wo sie hingehört: auf den Trail vor einem.

Fahrwerk & Geometrie: 140 mm für alles, was ein Trail-Fully braucht

Die Fox 34 Float AWL Sport Federgabel mit 140 mm Federweg, QR15x110-Achse, und der Fox Float Performance 2-Pos Evol LV Custom Tune Dämpfer (210x50mm) bilden das Fahrwerk des Rise SL H30. Der Begriff „Custom Tune“ ist hier wichtig: Orbea hat den Dämpfer nicht einfach aus dem Fox-Standardprogramm genommen, sondern gemeinsam mit Fox eine spezifische Abstimmung entwickelt, die auf den Rahmen und die Kinematik des Rise zugeschnitten ist. Das macht sich im Alltag bemerkbar – ein zu weich oder zu hart ausgelieferter Standarddämpfer würde das Potenzial des Rahmens nicht vollständig ausschöpfen.

Die progressive Federkennlinie in Verbindung mit den Anti-Squat-Eigenschaften des Hauptdrehpunkts ermöglicht effizienten Vortrieb, ohne dem Fahrer Energie zu entziehen. Bei voller Nutzung des Federwegs, etwa bei harten Einschlägen auf steinigen Passagen, hält die progressive Federkurve das Bike unter Kontrolle. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Alu-Trail-Bikes neigen bei aggressiverer Fahrweise dazu, in der letzten Phase des Federwegs zu ruckartig zu werden oder unter Verzögerungskräften in sich zusammenzufallen. Die Kinematik des Rise-Rahmens ist gezielt so ausgelegt, dass beides nicht passiert.

Das 29-Zoll-Laufradformat ist beim SL H30 durchgängig – vorne und hinten. Kein Mullet-Setup, kein 27,5-Zoll-Hinterrad. Für ein Trail-Bike mit 140 mm Federweg und einer Philosophie, die auf flowig-schnelles Fahren setzt, ist das sinnvoll: Das größere Rad überrollt Hindernisse stabiler, erzeugt mehr Laufruhe in schnellen Passagen und gibt besonders bergauf durch den größeren Aufstandspunkt mehr Traktionssicherheit.

Das Rise nimmt Vario-Sattelstützen von bis zu 230 mm Absenkweg auf. Das ist für ein Trail-Fully dieser Kategorie ein wichtiges Detail. Ein großer Absenkbereich gibt dem Fahrer bergab deutlich mehr Bewegungsfreiheit rund ums Rad – wer schon einmal eine enge Schikane mit zu hoch stehendem Sattel gefahren ist, weiß wie entscheidend das für das Vertrauen in den Lenker ist. Die verbaute Dropper-Sattelstütze ist die OC Mountain Control MC22.

Komponenten-Check: Deore, Bremsen und Reifen im Detail

Das Schaltwerk ist ein Shimano Deore M6100 SGS Shadow Plus, 12-fach, mit einer Shimano CS-M6100-Kassette 10–51T und einer Shimano M6100-Kette. Shimano Deore ist die untere Grenze der hochwertigen Shimano-Schaltungsfamilien – der Schritt unter XT. In der 12-fach-Generation hat Shimano die Deore-Gruppe aber erheblich aufgewertet: Die Schalteigenschaften sind deutlich näher an XT herangerückt, der Shadow Plus-Mechanismus am Schaltwerk dämpft Kettenschlag effektiv, und die 10–51T-Kassette bietet eine Trail-taugliche Übersetzungsbandbreite. Der Unterschied zu XT liegt vor allem im Gewicht und in der Langlebigkeit unter extremen Bedingungen – für einen Fahrer, der das Bike nicht täglich im Matsch bewegt, ist Deore 12-fach eine vollkommen ausreichende Wahl.

Die Bremsen sind Shimano MT201 hydraulische Scheibenbremsen, mit 180/180-mm-Rotoren vorne und hinten. Die Shimano MT201 ist eine Zwei-Kolben-Hydraulikbremse aus dem unteren Shimano-Segment – ein Sparbereich, der im Direktvergleich mit XT oder SLX-Bremsen auffällt. Zwei Kolben bedeuten weniger Bremsleistung und Dosierbarkeit als vier Kolben, und 180-mm-Rotoren auf beiden Seiten sind für ein aggressiv genutztes Trail-Fully mit über 20 kg Systemgewicht auf der untersten akzeptablen Grenze. Wer das Bike intensiv nutzt oder in alpinierem Terrain mit langen Abfahrten fährt, sollte hier frühzeitig über ein Bremsen-Upgrade nachdenken. Das ist die ehrlichste Schwachstelle des H30-Setups.

Die Reifen sind Schwalbe Wicked Will Evo TLE in 29×2.40 Super Race mit Speedgrip-Compound, Addix und Kevlar-Schutzeinlage, Tubeless Ready. Der Wicked Will in der Super Race-Ausführung ist ein schnell rollender, leichter Trail-Reifen mit gutem Allround-Grip auf trockenen bis leicht feuchten Bedingungen. Der Speedgrip-Compound liefert dabei eine vernünftige Balance aus Grip und Rollwiderstand. Für den H30 sind beide Reifen gleich – kein abweichender Frontreifen für mehr Grip, wie es bei manchen anderen Bikes üblich ist. Auf wirklich nassem oder schmutzigem Untergrund stößt der Wicked Will an seine Grenzen, hier wären griffigere Reifen sinnvoll. Tubeless Ready ist selbstverständlich verbaut.

Der Lenker ist ein OC Mountain Control MC31 mit 20 mm Rise und 800 mm Breite. 800 mm ist eine zeitgemäße Breite für ein Trail-Fully – breit genug für gute Hebelkraft in technischen Abschnitten, ohne übertrieben voluminös zu wirken. Der Vorbau ist von Orbea nicht näher spezifiziert, aber fest ist: Das Cockpit-Konzept des Rise SL ist auf sportliche Fahrposition ausgelegt, nicht auf Komfort-Geometrie.

Das Besondere am Rise SL: Der Rahmen als Statement

Dank Hydroforming und Triple-Butted-Rohren optimierte Orbea die Wandstärken, um Gewicht zu sparen und gleichzeitig die am stärksten beanspruchten Bereiche zu verstärken. Der hochpolierte Aluminiumrahmen lässt sich kaum von der Carbonversion unterscheiden. Der Fertigungsprozess sorgt zudem für besonders ermüdungsresistente Schweißnähte.

Wer das Rise SL H30 neben einem durchschnittlichen Aluminium-Fully stellt, sieht den Unterschied sofort. Die Rohre sind konturiert, die Verbindungen sauber ausgeführt, die Oberfläche präzise lackiert. Das ist kein Zufall – es ist das Ergebnis eines Fertigungsprozesses, der signifikant aufwändiger ist als konventionelles TIG-Schweißen. Die Lebensdauer des Rahmens ist dabei ein direkter Nutzen: Ermüdungsresistente Schweißnähte bedeuten, dass der Rahmen auch nach Jahren intensiver Nutzung seine strukturelle Integrität beibehält.

Zielgruppe: Für wen passt das Rise SL H30?

Das Rise SL H30 ist das richtige Bike für Fahrer, die in die Welt der Leicht-E-MTBs einsteigen möchten, ohne sofort ein Carbon-Budget mitbringen zu müssen. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für Einsteiger in E-MTBs, aber auch ein fähiges Bike für erfahrene Fahrer. Es ist leicht beherrschbar auf flachem Terrain und überzeugend bei Abfahrten – agil, schnell und dynamisch stabil.

Der 540-Wh-Akku macht es zum Touren-tauglicheren Modell in der Rise-SL-Familie. Wer lange Tage in den Bergen plant und dabei auf eine natürliche, nicht aufdringliche Unterstützung Wert legt, findet im H30 einen verlässlichen Partner. Die Bremsen sind der einzige Punkt, den man im Auge behalten sollte – ansonsten liefert das Rise SL H30 ein stimmiges, ehrliches Paket in einer Kategorie, die sich in den letzten Jahren als eigenständige Alternative zu schweren E-Enduros etabliert hat.

Technisches Datenblatt

Gruppe Komponente Spezifikation
E-System & Leistung Motor Shimano EP600 RS Gen2 MC, Mittelmotor
Motorgeschwindigkeit bis 25 km/h
Akku Orbea Internal 540 Wh, 36V, Li-Ion, voll integriert, nicht herausnehmbar
Akku-Option Optional 252 Wh Range Extender
Ladegerät Orbea Smart Charger 42V / 2-4A, 2. Generation
Rahmen & Fahrwerk Rahmenmaterial Aluminium
Rahmenform Diamant (hohes Oberrohr)
Rahmentechnologie Orbea Rise SL Hydro, Concentric Boost 12×148, 29″
Federweg hinten 140 mm
Gabel Fox 34 Float AWL Sport 140 Rail, 15×110 mm
Federweg vorne 140 mm
Dämpfer Fox Float Performance, 2-Pos. Evol LV, Custom Tune, 210×50 mm
Steuersatz Alloy 1 1/2″, Black Oxidated Bearing
Antrieb & Schaltung Schaltsystem Mechanisch, 12-fach
Schaltwerk Shimano Deore M6100 SGS ShadowPlus
Schalthebel Shimano Deore M6100
Kassette Shimano CS-M6100, 10-51T, 12-fach
Kette Shimano M6100
Pedale
Bremssystem Bremsmodell Shimano MT201, hydraulische Scheibenbremse
Laufräder & Reifen Laufradgröße 29″
Laufradsatz Alloy, Tubeless, 29c, 32H
Reifen vorne Schwalbe Wicked Will Evo TLE, 29×2.40, Super Race, Speed Grip, Addix, Brown
Reifen hinten Schwalbe Wicked Will Evo TLE, 29×2.40, Super Race, Speed Grip, Addix, Brown
Cockpit & Komfort Lenker OC Mountain Control MC31, Rise 20, 800 mm
Vorbau OC Mountain Control MC20, 0°
Griffe OC Lock-On
Sattel Fizik Terra Ridon X5, 145 mm
Sattelstütze OC Mountain Control MC22, 31.6 mm, Dropper
Technische Spezifikationen Gewicht
Max. Systemgewicht
Rahmengrößen S / M / L / XL
Rahmenfarbe Diamond Black-Splash Olive Green (Matt)
Modelljahr 2026
Typ E-Mountainbike Fullsuspension

Zusätzliche Informationen

Größe

L, M, S, XL

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